Homöopathie in der Zahnarztpraxis -
lässt sich das realisieren?
Immer mehr Menschen fragen nach einer naturheilkundlichen Ausrichtung für ihre medizinische Therapie. Die
vermehrte Berichterstattung in den bekannten Printmedien in den letzten Jahren ist Ausdruck für dieses
Informationsbedürfnis in der Bevölkerung. Die ganzheitliche Orientierung einer Praxis wird zunehmend zum
qualitätsweisenden Profil und damit zum Auswahlkriterium für Patienten. Die Integration homöopathischer
Begleitbehandlungen in die zahnmedizinische Praxis bietet eine hervorragende Möglichkeit, für Behandler und
Praxisteam sich der ganzheitlichen Medizin zu nähern. Damit eröffnen sich neue Perspektiven, bisher nicht
beachtete Therapieansätze tun sich auf und eine Verbesserung der Freude am Beruf ist bei allen Beteiligten
zu beobachten.
Natürlich lässt sich der sehr umfangreiche Wissensstoff der Homöopathie nicht von heute auf morgen erlernen.
Schließlich ist die Lehre nach Samuel Hahnemann eine vollwertige Heilmethode, basierend auf dem Simile - Prinzip
und auf der Wirkung von potenzierten Einzelmitteln.
Für Zahnärzte werden 3 Weiterbildungskurse á 40 Wochenstunden (für Mediziner sind es 6 Kurse) verlangt. Über den
Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.
(DZVhÄ: dzvhae.de) werden die Ausbildungsorte und - Inhalte gelistet.
Einen besonderen Ausbildungsweg stellen die integrierten Weiterbildungskurse nach dem „Freudenstädter Modell“ da. Gemeinsam mit Ärzten aus unterschiedlichen Fachbereichen wird der ganzheitliche Aspekt der Homöopathie geleert und didaktisch sehr anschaulich vermittelt. Ein internationales Dozententeam hat sich unter der Leitung von Dr. Anne Sparenborg-Nolte und Dr. Stephan. H. Nolte, beide Marburg, in der Arbeitsgruppe
"Weiterbildung und Lehre"
zusammengefunden.
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